Was ist bei einer Diät zu beachten?
Grundsätzlich gilt, darüber herrscht allgemeines Einverständnis, dass eine insgesamt kalorienarme Ernährung mit wenig Fett, Kohlenhydraten und Zucker zur Gewichtsabnahme führen kann. Doch diese Grundsätze können unterschiedlich ausgelegt werden.Thema Fett:
Fett reduzieren ist gut, schlecht ist es jedoch, komplett darauf zu verzichten. Fette sind wichtige Quellen für ungesättigte Fettsäuren, die für unseren Organismus lebensnotwendig sind. So setzt zum Beispiel die Mediterrane Diät auf Olivenöl, das in Kombination mit einer bewussten Auswahl an Fisch, Gemüse und Kohlenhydraten nicht nur zur Gewichtsreduktion führt, sondern auch Herz und Kreislauf stärken soll.
Thema Kohlenhydrate:
Die Atkins-Diät hingegen besagt, dass Kohlenhydrate tabu sind. Hingegen darf man Proteine und Fette in beliebiger Mengen zu sich nehmen. Die Theorie: Fett soll damit als Energieträger zum Schmelzen gebracht werden. Viele Experten raten von dieser Diät jedoch ab, da sie zu einseitig ist und die fehlenden Nährstoffe zusätzlich ergänzt werden müssen.
Thema Zucker:
Schwören die einen auf Zuckerersatzstoffe, warnen die anderen davor: Süßstoffe können für Heißhungerattacken verantwortlich sein. Sie gaukeln dem Gehirn nämlich vor, dass auf den Genuss von Süßem auch Handfestes folgen muss. Bleibt das aus, dann reagiert der Körper mit Hunger.
Diäten-Test
Im Juli 2008 veröffentlichte das Fachmagazin "The New England Journal of Medicine" eine Untersuchung, bei der mediterrane, kohlenhydratarme und fettarme Ernährung miteinander verglichen wurde. Für die Studie wurden über zwei Jahre rund 300 übergewichtige Menschen beobachtet, die abnehmen wollten. Das Ergebnis: Am schlechtesten schnitten die Menschen ab, die sich fettarm ernährten - sie verloren nur 3,3 Kilo Gewicht. Der Teil der Gruppe, der auf mediterran setzte, nahm durchschnittlich 4,6 Kilogramm ab. Am erfolgreichsten waren die Testpersonen, die wenig Kohlenhydrate aßen. Sie hatten einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von rund 5,5 Kilo.












